Mojito alkoholfrei
Ein Mojito lebt von Säure, Minze und einer dunklen, würzigen Basis. Diese Basis kommt hier aus schwarzem Tee mit Vanille und Melasse – das ergibt genug Tiefe, damit der Drink auch ohne Rum als Mojito erkennbar ist. Kein Kompromiss, sondern eine andere Lösung für dasselbe Ergebnis.
Zubereitung
Tee-Rum-Basis ansetzen
Schwarzen Tee sehr stark aufbrühen – deutlich stärker als zum Trinken (3–4 Minuten ziehen lassen). Noch heiß mit Melasse und Vanilleextrakt verrühren, bis sich alles auflöst. Mindestens 15 Minuten abkühlen lassen, besser kalt stellen. Die Basis hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage.
Minze und Zucker zerstoßen
Minzblätter und Rohrzucker in ein hohes Glas geben. Mit einem Muddler oder dem Stiel eines Holzlöffels sanft andrücken – nicht zerquetschen. Es sollen die ätherischen Öle freigesetzt werden, nicht die Blätter zerfetzt werden. Letzteres macht den Drink bitter.
Zutaten hinzufügen
Limettensaft und Tee-Rum-Basis über die Minze geben. Crushed Ice bis zum Glasrand füllen. Mit Sodawasser auffüllen und einmal kurz umrühren.
Garnieren und servieren
Limettenspalte auf den Glasrand setzen, Minzzweig danebenstecken. Sofort servieren – Crushed Ice schmilzt schnell.
Mehr Tiefe mit der 12-Stunden-Variante
Wer mehr Zeit hat: Tee mit Melasse, Vanille, einer Nelke und einer Orangenscheibe 12 Stunden ziehen lassen und dann abseihen. Das ergibt eine deutlich komplexere Basis. Alles dazu im Lehrbuch: Spiritousen-Ersatz selbst herstellen →