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Fleisch ●●○○○ Einfach

Zitronenschnitzel

Kalbsschnitzel und Zitrone – eine Kombination, die in der klassischen Küche seit Generationen funktioniert. Das Fleisch wird kurz und heiß angebraten, der entstandene Bratensatz mit Weißwein und Zitronensaft abgelöscht und zu einer konzentrierten Reduktion eingekocht. Frischer Zitronenabrieb am Ende gibt dem Gericht einen lebendigen, aromatischen Abschluss.

Zubereitungszeit ca. 30 Min.
Portionen 4 Personen
Kategorie Kalb, Hauptgericht
Zitronenschnitzel mit Zitronen-Weißwein-Reduktion

Zubereitung

1

Schnitzel vorbereiten

Die Kalbsschnitzel einzeln zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie legen und mit einem Fleischklopfer gleichmäßig dünn klopfen – das Fleisch soll nachgeben, nicht reißen, also mit ruhigem Druck arbeiten. Anschließend beide Seiten leicht mit Mehl bestäuben und überschüssiges Mehl abschütteln. Den Thymian waschen und trocken schütteln.

2

Schnitzel anbraten

Die Butter in einer großen Pfanne bei starker Hitze aufschäumen lassen. Sobald die Butter goldgelb wird und der Schaum nachlässt, die Schnitzel einlegen. Auf jeder Seite 1–2 Minuten braten, bis eine gleichmäßige, braune Kruste entsteht. Die Schnitzel herausnehmen, auf einen vorgewärmten Teller legen und abgedeckt ruhen lassen.

3

Reduktion herstellen

Die Pfanne bleibt auf dem Herd. Weißwein, Zitronensaft und Wasser in einem Zug angießen und sofort mit einem Kochlöffel kräftig rühren, damit sich der Bratensatz vom Pfannenboden löst – er steckt voller Geschmack. Den Thymian einlegen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze 3–5 Minuten offen einkochen, bis sie leicht sirupartig wird. Anschließend durch ein feines Sieb passieren.

4

Anrichten

Die Schnitzel auf großen, vorgewärmten Tellern anrichten und mit der Reduktion beträufeln. Unmittelbar vor dem Servieren frischen Zitronenabrieb darüberreiben – er verflüchtigt sich schnell, also erst in letzter Sekunde aufbringen.

Profitipps

  • Brattemperatur: Kalbfleisch verträgt kurze, starke Hitze. Wer die Schnitzel zu lange oder bei zu niedriger Temperatur brät, riskiert trockenes, zähes Fleisch.
  • Nur Biozitrone verwenden: Der Abrieb kommt direkt auf das fertige Gericht – bei konventionellen Zitrusfrüchten bleibt die Schale mit Pestiziden und Wachsbehandlungen belastet.
  • Bratensatz nicht übergehen: Der dunkle Rückstand in der Pfanne ist die Grundlage der Sauce. Wer zu früh ablöscht oder zu wenig rührt, verschenkt den Hauptgeschmacksträger.
  • Passieren lohnt sich: Das Absieben der Sauce entfernt Thymianstiele und gibt der Reduktion eine saubere, klare Konsistenz auf dem Teller.